Riester-Rente Entstehung


Die Entstehung der staatlichen Riester-Rente



Walter Riester (geb. 1943 in Kaufbeuren) wurde am 27. Oktober 1998 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung. Während seiner Amtszeit war er es, der den Vorschlag machte, eine freiwillige private Altersvorsorge zu fördern. Bis dahin gab es nur wenige Menschen, die eine private Altersvorsorge hatten und die Förderung sollte dafür sorgen, dass möglichst viele Menschen eine Altersvorsorge treffen. Anlässlich der Rentenreform im Jahr 2001/2002 wurde ein neues privates Rentenmodell eingeführt, welches nach seinem Namen benannt wurde: die Riester-Rente.
Zum einen wurde sie eingeführt, da mit der Reform eine Kürzung der gesetzlichen Renten beschlossen wurde. Durch diese Kürzung entsteht eine weitere Lücke, die mit der Riester Rente gedeckt werden soll, zumal auch die Berechnungsgrundlagen geändert wurden. Zum anderen soll die Riester-Rente auch als Mithilfe bei der Reform des bestehenden Rentensystems helfen.

Man hat schon länger erkannt, dass die gesetzliche Rente nicht genügt um im Alter ausreichend versorgt zu sein. Die Riester-Rente soll hier Abhilfe leisten und durch die Förderungen soll ein Anreiz gegeben werden, diese Verträge in Anspruch zu nehmen und eine Motivation zum Sparen geben.